Wir erinnern uns: Schon im Vorfeld der Xbox-One-Präsentation waren Infos durchgesickert, man müsse Microsofts neue Konsole alle 24 Stunden mit dem Internet verbinden, um spielen zu können. Diese Pläne nahmen Kontur an, genau wie die Tatsache, dass die Xbox One je nach Publisher-Belieben keine Gebraucht-Games abspielt, bestätigt wurde. Nun zieht der Hersteller Konsequenzen aus den Rektionen hierzu und gestaltet seine Strategie um.
Man habe sich das Feedback zu Herzen genommen, so der Xbox-Chef Don Mattrick. Die Kunden „lieben die Flexibilität, die sie auch heute schon haben.“ Das Verleihen, Verkaufen und schließlich das Kaufen von Gebrauchtspielen solle weiterhin so funktionieren wie gehabt. Auch den Online-Zwang wirft Microsoft über Bord. Die Konsole müsse sich nur kurz zum Einrichten mit dem Internet verbinden, anschließend könne sie offline bleiben.
Dass Microsoft diesen Weg geht, macht natürlich Sinn. Denn die Ergebnisse diverser Umfragen zeichneten bereits jetzt eine düstere Zukunftsvision für die Redmonder ab, da zahlreiche Ex-Xbox-Gamer drauf und dran waren, ins Sony-Lager zu wechseln. Die PS4 verzichtet bekanntlich auf derartige Features.
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- Xbox One: Doch ohne Online-Zwang und DRM
Microsoft rudert zurück
Bild: getty images
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20.06.2013
- Stefan Mayr
Xbox One: Doch ohne Online-Zwang und DRM
Das war’s dann mit Microsofts Euphorie für Online-Zwang und Gebrauchtspiele-Bann für die Xbox One. Der Hersteller hat die besagten Features für seine neue Konsole überraschend gestrichen.
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