Im vergangenen Jahr, fast genau zur gleichen Zeit kurz vor Ende der Season stellte sich den Zuschauern von The Big Bang Theory das Sheldon-Paradox: Ausgerechnet die beliebteste Figur der Sitcom machte es immer schwieriger, die Serie anzuschauen, weil dadurch, dass die Produzenten Sheldon (Jim Parsons) eine strikte Nicht-Weiterentwicklung als Figur verordnet haben, er eigentlich keine Geschichte im klassischen Sinne tragen kann. Konflikte bleiben statisch - und erreichen bisweilen sogar den Punkt, an dem es unangenehm wird, die Folge überhaupt weiterzuschauen.
Sheldon ist eigentlich ein klassischer comic sidekick, doch aufgrund seiner Popularität stellten die Autoren ihn immer weiter in den Mittelpunkt, ohne jedoch seine bis zur Karikatur überzeichnete Darstellung etwas zu „vermenschlichen“. Weiterlesen...
Eine Erweiterung des Casts ist sehr häufig ein Zeichen dafür, dass eine Serie den Jump-the-Shark-Punkt erreicht hat. Nicht so bei The Big Bang Theory. Hier hat die Erweiterung des Casts den Haisprung sogar abgewendet.