Worin unterscheiden sich die beiden Versionen?
Game Freak setzt mit Pokémon Schwert und Pokémon Schild eine Tradition fort, die bereits seit dem allerersten Spiel existiert: Es gibt immer zwei Versionen des Spiels, die zwar den gleichen Spielablauf und die gleiche Spielerfahrung bieten, sich aber darin unterscheiden, welche Pokémon-Arten enthalten sind. Im Fall von Pokémon Schwert und Schild bedeutet das ebenfalls: Nur durch Tauschen kann man als Pokémon-Trainer wirklich alle existierenden Monster in der Sammlung haben. Kapuno, Miniras und Lauchzelot gibt es beispielsweise nur in Pokémon Schwert und Larvitar, Viscora und Galar-Ponita sind lediglich in Pokémon Schild zu finden. Neu ist allerdings, dass es neben exklusiven Pokémon auch editionsspezifische Arenen gibt. Allerdings gibt es auch eine schlechte Nachricht, die vor allem langjährige Fans treffen wird: Nicht alle Pokémon aus alten Versionen haben es in Schwert und Schild geschafft – anstatt der 900 existierenden Pokémons finden sich im Pokédex nur knapp 400 Monster-Gattungen, darunter 90 neue Pokémons und 345 altbekannte.Werde der beste Pokémon-Trainer
Das Spielziel und der Spielaufbau in Pokémon Schwert und Schild sind dann aber wieder wie früher. Als Spieler schlüpft man in die Rolle eines Kindes, das sich nichts sehnlicher wünscht, als Pokémon-Trainer zu werden. Man wacht in einer verschlafenen Kleinstadt auf, spricht kurz mit der Mutter, wählt ein Starter-Pokémon – entweder ein Pokémon Chimpep, Hopplo oder Memmeon -, erledigt einen ersten Kampf und macht sich anschließend auf, um die Region zu erkunden – die diesmal übrigens Galar-Region heißt und an Großbritannien angelehnt ist. Jetzt gilt es, neue Pokémons zu fangen und die Champions der umliegenden Städte zu besiegen. Außerdem muss das Geheimnis um die Legendären Pokémon Zacian und Zamacenta gelüftet werden.Gleich danach geht es weiter in die sogenannte Naturzone, die wie ein grüner Gürtel die meisten Städte des Spiels umgibt, völlig frei erkundbar ist und in der sich viele verschiedene Pokémon-Gattungen finden lassen, die sich nicht mehr wie in früheren Versionen im langen Gras verstecken, sondern gut sichtbar durch die Naturzone hoppeln, laufen und fliegen. Übrigens verändert sich die Naturzone ständig, abhängig von Wetter und Ort. Nach getaner Trainer-Arbeit wird es an der Zeit, ein Camp aufzuschlagen, wo gekocht und Energie für die nächsten Kämpfe gesammelt wird. Neben den altbewährten Kampf-Techniken gibt es hier als Neuerungen das sogenannte Dynamax-Phänomen, mit dem Pokémons zu gigantischer Größe heranwachsen.
Wirst du der nächste Pokémon Champion sein?